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Rausch

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Schule in der digitalen Welt

Ich hatte einen Traum. Eine Idee für einen Film. Ein Film über Schule. Es war ein Krimi. Gute Geschichte. Spannend. Provokativ. Aber vor allem ist mir eins klar geworden – Wenn man die Schule von heute auf morgen abschaffen würde, würde sich nichts ändern. Überhaupt nichts.
Das Leben würde weiter gehen. Kinder und Jugendliche würden sich immer noch treffen um zu quatschen, zu spielen. Sie würden immer noch älter werden. Hätten immer noch Leidenschaften, Ängste, Wünsche, Ambitionen. Jobs würden immer noch gemacht werden, und vor allem, Leute würden immer noch lernen. Vielleicht sogar mehr denn je.

Unser heutiges Schulsystem wurde um 1800 erdacht. Das war kurz vor der industriellen Revolution. Kinder wurden ausgebildet Arbeiter zu sein. Aber jetzt befinden wir uns in der digitalen Revolution. Und Schule muss sich anpassen. Ich will nicht mehr dasitzen und lesen. Es gibt so viele neue Dinge. Und ein iPad in der Schule benutzen ist immer noch lesen …

Ich möchte Dinge sehen, Dinge hören, Dinge anfassen, Dinge schmecken. Ausprobieren. Sachen erzählt bekommen und Sachen erzählen. Ich möchte es mehrfach erzählen. Ich möchte es mehrfach erzählt bekommen. Ich möchte es von kleinen Menschen erzählt bekommen, ich möchte es von großen Menschen erzählt bekommen. Ich möchte es von Menschen erzählt bekommen, die nichts darüber wissen und von Menschen die ihr ganzes Leben daran geforscht haben. Ich möchte es hundertmal erzählt bekommen und es hundertmal erzählen und mir trotzdem nicht einbilden, dass ich es verstanden habe. Dass ich die Welt verstanden habe.
Ich will nicht wissen, wie viele Dinge es auf dieser Welt gibt. Denn es gibt schätzungsweise … unendlich.
Ich möchte wissen, was ich mit den Dingen machen kann, die es schon gibt.
Ich möchte wissen, wie alles funktioniert und nicht wie es funktionieren könnte.
Und ich möchte von Menschen lernen, die wissen was sie tun. Nicht von Menschen, die wissen, was andere Menschen tun.

Es ist eine Rückbesinnung. Aber kein Schritt zurück. Es ist Trans. Wenn wir uns jetzt hinsetzten und die Welt erleben, uns erleben, dann wäre das nichts Altes. Dann wäre das unheimlich neu. Denn wir können nicht vergessen was wir erreicht haben. Und wir sollten nicht vergessen, was wir erreicht haben. Aber nach der Ruhe kommt der Sturm. Und nach dem Sturm muss man aufräumen. Und die Schule liegt in Trümmern. Zerstört von der Wucht des Fortschritts. Irreparabel. Aber wann stört uns das schon? Wir bauen aus den Überresten etwas Neues. Etwas Besseres.

Denn wir sind nicht mehr im neunzehnten Jahrhundert. Das ist zweihundert Jahre her. Wir sind am Ende der Industrialisierung und mitten in der Digitalisierung.

Wir sollten nicht so tun, als wäre das kein Unterschied.

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Thailand

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Doi Suthep Tempel in Chiang Mai!

Okay, um es gleich am Anfang rauszulassen …  Asien stand immer ganz unten auf meiner Bucket-Reise-Liste.

Keine Ahnung warum, aber die asiatische Kultur schien mich nie wirklich zu interessieren, und Tokio macht mir richtig Angst. Aber wie das so oft bei mir ist, sobald ich sage: „Nee, das will ich nicht!“,  ist es das erste, was ich mache und obendrauf bin ich diejenige, die es am meisten genießt. Das war schon bei den Klassenfahrtendiscos so. Außerdem: „Ey Amber, selbst Deutschland reicht von Berlin nach München, ach, allein Berlin reicht von Grunewald bis Kreuzberg, wie kann man da einen ganzen Kontinent in einen Topf werfen? Dazu kommt, dass Südostasien gerade das Reiseziel zu sein scheint. Egal ob spirituelle Tempelbesucher, Full-Moon-Partyisten oder Inselhopper. Alle fahren nach Asien. Wieso auch nicht … es ist wahnsinnig billig (besonders im Vergleich zu Südamerika), es ist exotisch und momentan, so weit es geht, sicher (wenn man den Flug über Syrien ausschließt). Meine Generation (x? y? Generation Internet? Wer sind wir nochmal?), die lange nach dem Vietnam Krieg geboren ist, bei denen Reisen fast nicht mehr ein Luxusgut, sondern ein Pflichtprogramm nach der Schule ist, fahren ganz unbekümmert nach Asien und werden mit offenen Armen empfangen.

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Gerade Thailand scheint seine ganze Energie momentan auf Touristen zu setzen. Das kann man nicht übersehen. Hostels gibt es im Überfluss, fast jedes Restaurant oder Café(!) bietet ein Western Menü an (wir wollten stark bleiben, aber nach 3 Wochen nur Nudeln und Reis sind wir auch den Pommes verfallen) und überall gibt es die typischen Thailand-Mitbringsel zu kaufen. Ich hab versucht es doof zu finden, aber eigentlich ist es angenehm. Es gibt nichts Einfacheres, als Tagesausflüge in Thailand zu buchen. Man kommt super easy von A nach B und trifft überall enorm viele Backpacker, mit denen man sich austauschen kann. Auf der anderen Seite gibt es da auch noch die Sextouristen, die das etwas schmuddelige Image von Thailand bestätigen. Außerdem sind alle Sehenswürdigkeiten extrem überlaufen und es war eine echte Kunst, die Menschenmassen aus den Fotos rauszuhalten. Trotzdem hat Thailand irgendwie Flair.

Bangkok ist auf jeden Fall ein guter Start, um sich zu orientieren und von da aus in den Norden nach Chiang Mai oder in den Süden auf die Inseln zu starten.

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Chiang Mai wurde uns von anderen Reisenden dringend empfohlen. Der grüne Norden von Thailand. So grün fand ich es jetzt nicht, aber trotzdem war Chiang Mai meine Lieblingsstadt. Man hat super schöne Nachtmärkte, das Straßensystem ist verhältnismäßig einfach, dazu kommen die 70 Tempel in und um Chiang Mai. Da gibt’s echt was zu gucken. Der Nachtzug von Bangkok nach Chiang Mai dauert 14 bis 18 Stunden, (so genau kann man sich da nicht sicher sein) aber sehr clean und angenehm und eine gute Weise sich die Natur anzugucken.

 

 

IMG_7995Chiang Mai ist für seine zahlreichen Elefantenattraktionen bekannt.

Hier ein riesengroßes ACHTUNG! Elefantenreiten ist nicht dasselbe wie Pferde reiten. Die Tiere werden häufig den ganzen Tag, in der brennenden Hitze, an der Straße angekettet, um Touristen anzulocken. Oft sind 40 Elefanten, aus unterschiedlichen Herden in einer „Sanctuary“. Das führt zur extremen Unausgeglichenheit der Tiere, da ihre Hierarchie zerstört wurde und sie oft als Babys von ihren Familien getrennt werden. Die Bedingungen in solchen Einrichtungen sind echt schlimm für die Tiere. Das sollte man nicht unterstützen. Wer, wie wir, trotzdem Elefanten aus nächster Nähe sehen möchte, sollte zu einer Sanctuary gehen, die sich auf wenig freilaufende Tiere spezialisiert hat. Wir zum Beispiel mussten zwanzig Minuten durch den Jungle stapfen, um zu den Elefanten zu kommen. Diese waren eine Mutter, ihre Schwester und ihre zwei Jungen. Die Pfleger haben eine engere Bindung mit ihren Elefanten, da sie sie oft schon jahrelang kennen.

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Das Pai Circus Hostel! Eine Hippie Erfahrung! 

Außerdem kann man von Chiang Mai aus in vier Stunden nach Pai fahren. Eine Hippie-Stadt wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Wir haben dort zwei Tage verbracht, ein bisschen Yoga gemacht und uns den Pai Canyon angeschaut. Wenn man Zeit hat, sollte man dieses Örtchen mitnehmen. Die Fahrt dahin ist aber nichts für Leute, denen schnell schlecht im Auto wird. Kurven, Kurven und nochmal Kurven.

 

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Culture-Clash in Bangkok!

 

Und noch ein paar Worte zu Bangkok.

In meiner Vorstellung war Bangkok immer Chaos, laut, voll und dreckig. Und das ist es auch. Aber mehr im New Yorker Stil, als ich es mir vorgestellt hab. Metropolen haben halt alle Ähnlichkeiten, egal wo man ist. Bangkok ist quasi eine Stadt mit mehreren Stockwerken, weil sich durch die Stadt endlose Fußgängerbrücken ziehen (anders kann man bei dem Verkehr die Straßen auch gar nicht überqueren), und darüber zieht sich auch noch der Skytrain, eine super moderne S-Bahn, in der man sich wie in einem Science Fiction Film oder einem guten Flughafen fühlt. Dazu kommen die exotischen Gerüche der Streetfood Stände und die riesigen amerikanischen Malls, in denen es von Sephora bis KFC alles gibt. Bangkok hat wirklich Flair und macht Spaß anzugucken. Und fahrt Bus!!!!! Tuk-Tuk oder Taxifahrer nehmen für dieselbe Strecke 200 Baht (5 Euro), wobei die Busfahrten 7 Baht (17 Cent) kosten. Man sieht viel mehr von der Stadt und fühlt sich in den alten riesigen Bussen, die aussehen als würden sie gleich auseinanderfallen, wie in ein Paralleluniversum versetzt. Es lohnt sich!

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Die Sache mit der Freiheit

The Search for Freedom

Der Hang ist steil, der Schnee pulvrig, Lawinengefahr. Ich muss da runter. Der Berg ist hoch, die Wand fällt senkrecht in die Tiefe. Ich muss da hoch. Die Rampe ist riesig, das kleine Holzboard eigentlich kein geeigneter Fahruntersatz. Tom Schaar, gerade mal zwölf, legt trotzdem, auf einer absurd riesigen Rampe, einen 1080 hin. Es muss sein. Wenn man versucht, es anderen zu erklären, dann ist man eher sprachlos. Vielleicht hat es mir deshalb so viel Spaß gemacht, The Search for Freedom anzusehen. Die Dokumentation ist von 2014 und den kritischen Rezensionen sollte man nicht vertrauen – die wissen eben nicht, wie das so ist …

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Die Sache mit dem Erbgut

Es liegt in den Genen und irgendwie bin ich beruhigt. Wagemut, Entdeckerlust, Freiheitsdrang. Schnell entschossen, leicht zu begeistern, extrovertiert. Zwei Studien aus Israel und Amerika zeigen, dass ein Teil unseres Erbgutes dafür verantwortlich ist. Um es einfach zu sagen: Es ist keine Charaktereigenschaft, die uns wagemutig macht, es ist ein Empfängermolekül in unserem Erbgut, das Dopamin aufnimmt.

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Die Sucht nach Risiko

Dopamin, das kennen wir doch? Bestimmte Drogen sind Wirkungsverstärker für Dopamin, aber die meisten Abenteuerer brauchen sie nicht. Wir haben unsere eigene Droge: Die Gefahr, das Risiko, den Drang nach Freiheit.  Die Dokumentation zeigt das – egal ob die Welle gesurft wird, oder die Straße geskatet – es ist immer das Gleiche. Das Gefühl, ganz allein für diesen Moment verantwortlich zu sein, auf der Kippe zum Tod, am äußersten Rand von dem, was Menschen leisten können. Ich habe mich das immer wieder in meinem Leben gefragt: Warum mache ich das? Ziehe in ein besetztes Haus, gehe auf Demonstrationen, die sicher mit Ausschreitungen enden. Trampe durch halb Europa, werde ausgeraubt, muss zurück, renne durch den Regen, irgendwo in Brüssel an der Autobahn und – bin glücklich! Ist das normal?

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Ein Segment des Dopaminrezeptors

Nein, Chemie ist nicht mein Ding. Aber dieser Dopaminrezeptor interessiert mich. Dieses Segment, das sich aus zwei bis zehn Untereinheiten zusammensetzt. Sie sind alle identisch, aber bei dem einem Menschen gibt es zwei oder drei, beim anderen eher neun oder zehn dieser Wiederholungen. Jep. Man hat es jetzt herausgefunden: Je mehr Wiederholungen – und das kann man nachweisen – desto größer der Drang, Unbekanntes zu wagen.

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In dieser Zeit

Es ist einfach großartig, wie viel heute möglich ist. Wie viele abgefahrene Möglichkeiten es gibt, sein Leben zu riskieren – ohne in den Krieg ziehen zu müssen. Und wie gut die Technik geworden ist, diese besonderen Momente einzufangen. Kameras am Helm, am Board, Kameraleute, die fast ebenso viel riskieren wie die Extremsportler. Um dieses Gefühl zu vermittlen. Freiheit. Okay, nein, es erspart die Erfahrung nicht. Aber mit zwei Untereinheiten reicht einem das vermutlich: Nah dran zu sein.

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Es einfach tun

Ich dachte es wird besser. Im Alter. Es lässt irgendwann nach. Immerhin schreibe ich jetzt viel und das ist eine ganz ungefährliche Tätigkeit. Nun, hm. Ich hätte kein Label gründen müssen. Weder das finanzielle, noch das energetische Risiko hat irgendwie Sinn gemacht. Hätte keinen Graphic Novel Stil entwickeln müssen, der so neu ist, dass man ihn nur schwer einordnen kann. Oder komplizierte Plots erfinden müssen, die man nicht so einfach inhalieren kann.  Selbst, wenn ich erfolgreich bin, wiederhole ich mich ungern. Ich schreibe auch nicht gerne über Sicherheit und Komfort, sondern eigentlich immer über … die Suche nach Freiheit. Das Risiko.

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Take the risk

Ich bin mir ziemlich sicher, ich habe so etwa sechs Wiederholungen auf meinem Rezeptor-Segment. Und die werden auch im Alter nicht abnehmen. Irgendwie fühle ich mich befreit. Deshalb sehe ich eine Dokumentation über lauter verrückte Grenzgänger und habe das Gefühl, zu Hause zu sein. Tja, ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich euch diesen Film empfehlen kann. Ob ihr ihn ebenso gut wie ich finden werdet, oder genervt über diese Verrückten seid. Hängt wohl von der Anzahl der Wiederholungen auf eurem Rezeptorsegment ab. Vielleicht probiert ihr es einfach aus. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragt mich gerne.

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Schreibmusik – I need the beat

Es ist immer ein wenig schwer zu erklären und manchmal auch etwas … peinlich. Schreibmusik hat für mich eine besondere Qualität und ist nicht immer das, was ich als Künstlerin schätze oder sonst ganz pur hören würde. Schreibmusik muss den Schreibflow in Gang bringen und darf sonst gerne auch mal belanglos sein. Schöner ist es natürlich, wenn sie mehr kann als das.

Gute Freunde

Meine beste Freundin wohnt schon lange in Frankreich. Ihr Mann hat den Musikclub Le Poste à Galène in Marseille und ausgefallene Musik durchflutet ihr Leben. Daneben hat sie eine Schwäche für populäre Musik und die Mixtapes, die sie mir macht, sind gerade mein Rauschmittel beim Schreiben. Danke! Für euch habe ich heute drei Songs herausgesucht, die beste Hintergrund-Schreib-Qualität haben und die man – ohne rot zu werden –  auch unabhängig vom Schreiben hören kann.

Sprache

Songs mit Sprache sind vollkommen okay, aber bitte keine Texte, deren Message so flach ist, dass ich aus meinem Schreibflow auftauche. Das deutsch-englische Trio Kafka Tamura (und ist Kafka nicht schon allein eine gute Affirmation …) hat genau die richtige Mischung.

Stimme

Singer-Songwriter-Stimmen smoothen mich in die Stimmen meiner Protagonisten: gefühlsvoll, weich, aber nicht weichgespült.  Drew Holocomb & The Neighbors bringen mich mit diesem Song zu Noah, Ruben, Rocco, Kolja, Luca und all meinen anderen gefühlvollen, männlichen Helden.

Charakter

Meine weiblichen Charaktere müssen stark und unabhängig sein, ein Gespür für Kunst haben oder selber Künstler sein und viel Musik hören. Ich liebe es, wenn sie einen starken Drang nach Unabhängigkeit haben, selbstbewusst sind oder auf dem Weg, es zu werden. Das alles höre ich, wenn Madi Diaz singt. Besonders gefällt mir diese Live Aufnahme aus dem Studio.

Ich merke gerade, dass ich noch endlos fortfahren könnte, euch Schreibsongs zu empfehlen! Und mir selber mal die Frage stellen könnte, welche Songs zu welchem Buch? Also … ihr hört von mir ;)

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Hearts of Darkness & andere kreative Apokalypsen

Heart of Darkness

Ist eine Novelle von Joseph Conrad über eine Bootsfahrt auf dem Kongo in das Herz von Afrika. Conrad zieht eine Parallele zwischen London und Afrika als Orte der Dunkelheit. Conrads Gedanke: Es gibt nur einen sehr kleinen Unterschied zwischen sogenannten zivilisierten Menschen und Wilden.

Apokalypse Now

Ist ein Antikriegsfilm von 1979, der während des Vietnamkrieges spielt und lose auf der Novelle von Conrad basiert. Regie führte Francis Ford Coppola. Der Film erhielt die Goldene Palme in Cannes, zwei Oscars, drei Golden Globe Awards sowie zahlreiche Nominierungen. apoka4Die Dreharbeiten im philippinischen Dschungel und der DomRep waren – ein Desaster. Stürme zerstörten das Set, die Drehbedingungen wurden durch Hitze und Locations erheblich erschwert, der Hauptdarsteller Martin Sheen erlitt einen Herzinfakt. Dazu dauerten die Dreharbeiten über 16 Monate und überschritten das geplante zeitliche und finanzielle Budget erheblich.

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  Hearts of Darkness – A Filmaker’s Apokalypse

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Ist ein Dokumentarfilm von 1991, der größtenteils aus dem während der Filmarbeiten gedrehten 16mm Material von Eleanor Coppola besteht.

Eleanor, die Ehefrau von Coppola, war mit den drei Kindern des Paares mit dem Filmteam in den Dschungel geflogen. Sie hat nicht nur die Dreharbeiten, sondern auch Rituale der Eingeborenen oder Gespräche mit Coppola aufgenommen, zum Teil ohne sein Wissen.

Künstlerische Apokalypsen

Ich weiß eigentlich gar nicht genau, warum ich mir den Dokumentarfilm auf einmal ansehen wollte. Vielleicht, weil ich feststeckte. Mitten in einem Buch, das mir über den Kopf gewachsen war, das ich schon so lange mit mir rumschleppte und das ich sowohl als Megadesaster als auch Meisterwerk bezeichnen konnte, je nachdem, wie meine Tagesverfassung gerade war. Irgendetwas stimmte nicht mit meinem Text, die Message hatte ich schon lange nicht mehr klar im Blick – wozu auch – das ganze lief aus dem Ruder. Je größer das Vorhaben, und je größer die Message, die man in die Welt bringen will, desto sicher erlebt man es: Das künstlerische Endzeiterlebnis. apokalypsen

Jeder Künstler kennt das, den Moment, indem man sein eigenes Projekt gegen die Wand fährt, blind durch die Gegend tappt, in der Hoffnung, dass am Ende alles aufgeht und doch noch gut ausgeht. Es war also ein großer Teil an Verzweiflung mit im Spiel, als ich mir den Film vorholte oder auch Hoffnung: Schauen wir mal, wie Coppola das alles hinbekommen hat, denn das hat er ja offensichtlich und Preise noch dazu bekommen.apokalypsen

 

Die erste Erkenntnis: Es war bis zum Schluss ein Disaster. Der Punkt, an dem sich alles in einen Erfolg verwandelte, es gibt ihn nicht. Bis zum Ende der Dreharbeiten war unklar, ob Coppola diesen Film jemals beenden würde, es überhaupt ein Film werden würde. So ungefähr alles ist schiefgegangen, keine Szene lief nach Plan, kein Schauspieler gehorchte dem Drehbuch oder den Reigeanweisungen. Und auch Coppola selber war sich nicht sicher, was er eigentlich wollte und schrieb Szenen ständig um. In dieser brutalen Offenheit habe ich künstlerisches Scheitern noch nie gesehen.apokalypsen

In einem Interview zu Apokalypse Now sagt Coppola:

„We were in the jungle, there were too many of us, we had access to too much money, too much equipment, and little by little we went insane.“

Manchmal ist die größte Chance – die lange Zeit, das unbegrenzte Volumen, die besten Voraussetzungen – der sicherste Weg zu scheitern. So kam ich mir auch vor, gesegnet mit dem großen Vertrauen des Verlages, mit viel Zeit, mit besten Schreibmöglichkeiten und trotzdem verzweifelt. Meine Protagonisten machten, was sie wollten, niemand hielt sich an meine Outline, ich selber schon gar nicht. Ich schrieb und schrieb um, ich verlor den Überblick. Doch was ich auch in diesem Dokumentarfilm gesehen habe: Am besten macht man einfach weiter. Hofft, dass der Schaden an Psyche und Körper im Rahmen bleibt, hofft, dass am Ende wenigstens etwas entsteht, zu dem man stehen kann. Irgendwie. Das Meisterwerk hat man zu diesem Zeitpunkt sowieso schon aus den Augen verloren. Gut so.

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Also weiterschreiben, sortieren, sich an allem abarbeiten. Streichen, ständig ändern, immer wieder neu herausfinden, was man eigentlich sagen will, ob man es so sagen sollte, was das alles eigentlich bedeutet? Am Ende zählt vor allem der Versuch, der Prozess, die Metamorphose, die man durchlebt. Und man muss sie offenbar durchleben. Zivilisierte Menschen stehen daneben und behalten die hundertprozentige Kontrolle. Wilde legen einfach los, lassen es raus, drehen durch. Es ist nicht nur so, dass zwischen beiden Verhaltensweisen kein großer Unterschied besteht, es MUSS sogar beides zusammenkommen, wenn man künstlerisch arbeitet.

Danke, Eleanor und Francis, dass ihr mich wieder daran wieder erinnert habt. Ich schreibe also weiter. Und ihr solltet euch Hearts of Darkness ansehen.

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Gipfelstürme

Als ich siebzehn war, habe ich Abenteuer Geschichten geliebt. Nicht die Art Indiana Jones, sondern die Art Mount Everest.

Ich habe alles verschlungen, was ich an Expeditionsberichten in der Bibliothek finden konnte, allen voran die Bücher von John Krakauer. Seine Berichte sind meistens spannende und nicht selten tragische Erzählungen von seinen Begegnungen mit der Wildnis.

In eisigen Höhen

Krakauer begann sich schon früh fürs Bergsteigen zu interessieren und war selbst Teil der Expedition von 1996 bei der 12 Menschen am Berg ums Leben kamen. (Sein Buch darüber heißt, In eisige Höhen). In den 90er Jahren boomte der Bergtourismus am Mt. Everest bereits und etliche Risikofreudige, Höhensüchtige, Hobbybergsteiger und Profisportler drängten sich im vollbesetzten Basecamp Zelt an Zelt. Alle mit einem Ziel; dem Gipfel des höchsten Bergs der Welt.

Bergsteigerisch ist der Mount Everest nicht besonders anspruchsvoll, in der Theorie kann man ihn ganz gelassen hinaufspazieren und sein Fähnchen im Gipfelschnee platzieren. Wäre da nicht das, was den größten Teil der Faszination um diesen berühmten Gipfel ausmacht: Seine Höhe. 8848 Meter ragt die schöne Spitze in die Atmosphäre hinein und die, ob man’s glaubt oder nicht, ist da oben schon recht dünn.

Die Herausforderung bei der Besteigung des Mount Everest besteht also zu einem großen Teil aus einem: Sauerstoff. Bereits auf soundsoviel Meter Höhe steht dem Gipfelspaziergänger nur noch soundsoviel Prozent Sauerstoff zur Verfügung. Wenig. Wenig genug um einen aus der Puste kommen zu lassen. Mal abgesehen davon, ist der Berg ein Berg. Und das heißt, er kümmert sich wenig um ameisengroße Punkte aus dicken bunten Schneeanzügen die munter an ihm herauf und herunter krabbeln.

Nur an etwa 10 Tagen im Jahr (vielleicht hab ich mir das auch ausgedacht- es sind jedenfalls sehr wenig) öffnet sich ein Wetterfenster auf dem es überhaupt möglich ist, unversehrt die Gipfelstürme, Schnee und Eis und Höhe auf sich zu nehmen.

Jon Krakauers Erlebnisbericht

1996 also, saß Krakauer mit seiner Expeditionsgruppe unten im Basecamp und blinzelte zum wolkenverhangenen Himmel hinauf, in dem irgendwo da oben die internationalen Fähnchen der ihm vorangegangen Bergsteiger flatterten.

Krakauers Geschichten von den Ereignisse um diese Expedition sind irgendwie schaurig, so schaurig wie unversehrte Schneeanzug-Leichen, die einem auf dem Weg nach oben am Wegesrand entgegenblicken. Ewige Körper konserviert von Schnee und Kälte. Irgendwie schaurig, wie die Vorstellung in tiefster Nacht aufzustehen, sich aus seinem Schlafsack zu pellen und in die Expeditionskluft zu steigen, seine Kopflampe anzuschalten, auszurichten und dann froh und munter in die Stockfinsternis der himalayanischen Nacht hinaus zu stapfen, um nach 10 Stunden ununterbrochener Wanderschaft oben auf dem Gipfel zu sitzen. Für 5 Minuten. Denn dann sollte man sich beeilen, möglichst schnell wieder abzusteigen.

Beim Lesen der Gefahren, denen Körper und Geist auf 8000 Meter Höhe ausgesetzt ist, wird einem abwechselnd heiß und kalt. Wenn man das Buch aus den klammen Fingern legt, weiß man eigentlich gar nicht mehr, was man gerade wollte und wieso man sich so etwas antun sollte.
Von Leuten zu lesen, die dem Tod heiter ins Gesicht spucken und amüsiert zusehen wie der Spuckestrahl auf halbem Weg in der Luft gefriert. Die unverblümt einer Höhe entgegen stapfen, in der die Luft knapp ist, ungnädige Winde wehen und das Gehirn einem unablässig entgegen schreit, „Dreh um! Du hast hier nichts zu suchen!“ Bis es genervt die Arme in die Luft wirft und es sich irgendwo in der letzten Ecke deines Schädels hinhockt und schmollt.

Von da an muss man sich anstrengen, sich in Erinnerung zu rufen, warum man noch mal einen Fuß vor den anderen setzten, das Atemgerät schön auf dem Mund und die Jacke schön anbehalten sollte.
Erst wenn’s richtig brenzlig wird schaltet sich das Hirn dann wieder ein und schleudert dir backpfeifend irgendwelche zusammenhangslosen Informationen entgegen, die man grob in der Kategorie Überlebenswille zusammenfassen kann.

Soll es also recht behalten? Das Hirn? „Du hast hier nichts zu suchen!“ Nichts? Nada? Nicht die kleinste spirituelle Erleuchtung oder tiefere Einsicht in das komplexe Schalten und Walten des Universums oder zumindest seiner eigenen Psyche?

Warum gibt es Menschen, die ein so großes Risiko auf sich nehmen, um rechts nach China und links nach Tibet runter gucken zu können? Ich glaube, diese Frage können am aller ehesten diese Menschen selbst beantworten und es gibt eine tolle Doku, die Storm over Everest heißt und einem ein gutes Gefühl dafür vermittelt, welche Motivationen diese außergewöhnlich ambitionierten Persönlichkeiten mit sich bringen.

Warum lese ich das so gern?

Für mich war jedoch die Antwort auf eine andere Frage interessant, nämlich: Warum lese ich das so gern?

Warum fasziniert es mich so, Leuten dabei zu zusehen, wie sie sich an die äußersten Grenzen ihrer Existenz treiben, um einem wahnsinnigen Wähnen, einer großen, heißen drängenden Versprechung entgegenzugehen, den Kopf demütig und stur gesenkt, den Rücken gegen den Sturm gedrückt?

Na ja. Auf der einen Seite bin ich wirklich vollkommen inspiriert davon, Menschen in ihrem Element zu beobachten. Und so absurd es klingt, es scheint tatsächlich Menschen zu geben, die genau da, in Eis und Schnee und Lebensgefahr absolut in ihrem Element sind. Und es begeistert mich, davon erzählt zu bekommen, wie jemand für sich wahr macht, was er für wahrhaben will.

Wenn alle tot sind, woher kommen dann die Geschichten?

Und gleichzeitig kam mir neulich ein anderer Gedanke. Was an Jon Krakauer und seinen Berichten fasziniert mich besonders?
Dass es sie gibt. Dass es ihn nämlich noch gibt. Also hier. Lebend. Und dass er diese Bücher schrieben kann.
Und dann dachte ich, Mann, das ist ja wie bei der Black Pearl: Wenn alle tot sind, woher kommen dann die Geschichten? Von denen die zurückgekommen sind. Die da oben waren und zurückgekommen sind.
Und dachte dachte ich, wow, das ist doch mal ein interessanter Gedanke.

Denn, und das wird einem beim Lesen von egal welchem Buch über Besteigungen des Mount Everest schnell klar: Da oben wird alles ganz schnell relativ. Warum wieder aufstehen, wenn man sich gerade so schön in den Schnee gesetzt hat? Warum weitergehen, wenn man genau so gut stehen bleiben kann? Warum überleben, wenn es so verlockend wäre zu sterben? Denn das ist das Interessante an denen, die oben bleiben; sie haben es sich verdient. Es ist ok auszusteigen, wenn deine Handschuhe weggeflattert, die Finger abgefroren, der Sauerstoff alle und der Lebensmut erloschen ist.
Es ist schon ein starkes Stück, überhaupt so weit zu kommen.

Zurückkommen

Trotzdem, und da bin ich auf etwas gestoßen, was sich für mich irgendwie undeutlich universell anfühlt. Wir sind doch hier, um Erfahrungen zu machen. Und, ohne jetzt die ganze große Diskussion über dass Spannungsfeld Leben nach dem Tod aufzumachen, gehen wir mal davon aus, dass es wichtig ist am Leben zu sein, um Erfahrungen zu machen. Sie zu verarbeiten. In Büchern, oder Musik, oder Bildern oder einfach so in einem selbst. Etwas aus dem zu ziehen, was man erlebt hat und womöglich anderen davon zu erzählen, so dass auch sie Teil haben können, an dem Wissen was du für dich und die Menschheit gesammelt hast. Und dann dachte ich, mann. Zurückkommen. Das ist die Kunst. Oben zu sein, oder unten, wenn wir schon dabei sind, und zurückzukommen. Um davon zu erzählen. Na, wenn das mal nicht spannend ist.

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Was denkst du? Liest du genau so gerne von halberfrorenen Helden inmitten einer Schneewehe? Welches Buch ist dein Go-to Abenteuer Leseerlebnis?

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Augenkontakt

„Die Welt“ berichtet am 19.08. in der Rubrik Wissen über den Rausch nach zehn Minuten direktem Augenkontakt.  Dort wird ein Experiment beschrieben, das italienische Forscher durchgeführt haben.

Ähnlich wie in der Installation von Marina Abramovic „The Artist is present“ saßen sich Probanden zehn Minuten gegenüber und schauten sich in die Augen. Fast alle gaben an, dass sie sich danach in einer Art Trance befunden hätten. Viele sahen Grimassen, das Zeitgefühl ging verloren etc. Die Forscher sprechen von einer Dissoziation also dem Verlust des Bezugs zur Realität. Ok, das scheint jetzt nicht so wahnsinnig aufregend zu sein, denn vermutlich langweilt sich das Gehirn einfach, wenn es immer nur die gleichen Infos bekommt und legt dann selbst los mit einem eigenen Unterhaltungsprogramm.

Aber was ist damit?

Ich sitze bei einem -nennen wir es mal „esoterischem“ Kurs- einer mir völlig unbekannten Frau gegenüber. Ich erfahre, dass sie Postzustellerin ist und schätze sie auf Mitte/Ende vierzig. Sie ist relativ schlank und hat mittellange dunkle Haare.

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Wir sollen uns ähnlich wie in dem beschriebenen Experiment, von dem ich damals noch nichts wusste, gegenübersetzen und uns reglos in die Augen schauen, mit der Variante, dass wir vorher entscheiden sollen, wer wem aktiv in die Augen schaut und wer es sozusagen eher passiv zulässt. Danach soll gewechselt werden.

Also ich schaue meiner Postzustellerin in die Augen. Nichts. Fünf Minuten. Ich habe Schwierigkeiten zu fokussieren. Versuche mal in ihr linkes Auge, dann ins rechte Auge zu schauen. Nichts. Verliere eher immer wieder den Fokus. Zehn Minuten auf die gleiche Stelle zu starren, ist nicht so einfach. (Wenn es nicht gerade ein Bildschirm ist.) Meine Augen tränen. Ich pralle an ihren Augen ab. Dann habe ich das Gefühl, über ihre Augen schiebt sich eine Art undurchdringlicher kupferner Schirm, der mich noch mehr abprallen läßt. Zehn Minuten. Ok ich kann das nicht, ich gebe auf und … Bäng! In dem Moment – ohne Scheiß- werde ich –schloooaahhhng- harrypottermäßig in ihre Augen reingesaugt. Wuuuuusch. Ich sitze immer noch da regungslos und gleichzeitig geht auf/in ihrem Oberkörper die volle Luzi los. Ich sehe sie, nein nicht sie, sondern einen alten Kung Fu Kämpfer. Der winkt mich ran. Und legt dann voll los. Fliegt durch die Luft, shaolinmäßig. Boah jetzt nicht aufhören. Ist das abgefahren. Ich sitze regungslos in meinem Stuhl und schaue immer noch in ihre Augen. Sehe aber gleichzeitig den Alten in seinen schwarzen Kung Fu Klamotten durch die Luft fliegen und ihr Gesicht schein länger, schmaler zu werden, ihre Augen schlitzförmig. Ist da nicht sogar eine Art Ho Chi Min Bart? (für diejenigen, die sich noch erinnern.)

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Irgendwann -bämm -ich weiß nicht wie lange es gedauert hat- ist es zu Ende.

Abgefahren oder?

Aber jetzt kommt’s. Wie gesagt, ich habe die Frau zum ersten Mal in meinem Leben gesehen.

Sie praktiziert seit ihrem dreizehnten Lebensjahr Kung Fu, trägt eine schwarze Schärpe und trainiert immer noch.

Hallo?

Messenger
Rausch

Messenger

Grrr.
Ihr kennt das bestimmt. Ich arbeite jetzt schon seit Ewigkeiten an einer Idee, denke darüber nach, feile sie aus, nur um dann festzustellen, dass jemand anderes die Idee bereits umgesetzt hat.
Mist. Wieso passiert so etwas. Habe ich die Idee irgendwo schon gesehen? Hat mein Unterbewusstsein etwas aufgeschnappt und so getan, als hätte es das selber erfunden? Aber selbst wenn ich komplett frei von fremden Einflüssen bin, kommt es vor, dass ich eine Idee kriege, die es schon gibt.
Bei der jemand schneller war.

Ideen haben eine sehr kurze Haltbarkeit. In den meisten Fällen kann man sie nur einmal benutzten. Dann sind sie draußen. In der Welt.
Aber sollte ich mich dann nicht eigentlich freuen? Denn darum geht es doch im Grunde. Die Idee nach Außen bringen. Die Welt mit einem Gedanken bereichern. Und wenn das jemand anderes macht, heißt im Grunde nur, dass ich weniger Arbeit habe.
Aber ich freue mich nicht. Nicht einmal bei Ideen, die ich eh nicht umsetzten kann. Die nur ganz zufällig zu mir gekommen sind. Aus versehen aus dem Universum aufgegriffen. Eigentlich für jemand anderen bestimmt. Aber jetzt ist sie bei mir. Diese Idee. Und anstatt sie einfach wieder freizulassen, falsche Adresse, probier es woanders noch mal, klammere ich. Ich weiß, dass ich nichts mit der Idee anfangen kann, aber dennoch denke ich darüber nach. Schmücke sie aus. Verwende Energie. Vielleicht gibt es ja doch einen Grund wieso die Idee bei mir gelandet ist. Vielleicht kann ich in ein paar Jahren etwas damit anfangen. Doch ein paar Jahre dauern einer Idee zu lange. Da sucht sie sich lieber jemand anderen. Jemand der schneller ist. Der etwas mit ihr anfangen kann. Und ich sitzet da und fühle mich schlecht.
Wieder einmal habe ich es nicht geschafft eine Idee in die Tat umzusetzen. Ich habe die Message nicht weitergeleitet. War zu langsam. Muss kündigen. Werde gefeuert. Denn ein Messenger der seine Nachrichten nicht überbringt ist nutzlos.

Also gibt es nur ein Ziel. Ich will kein Geld. Ich will kein Ruhm. Aber ich will immer und überall die Mittel und Möglichkeiten haben meine Ideen umzusetzen. Denn das ist Erfolg.