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Schule

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Werte – Bewerten

In der Schule wird man eingeschätzt.
Als Maßeinheit für den Wissensstand wurden Noten entwickelt und erstaunlicherweise scheint dieses simple System sehr gut zu funktionieren.

Doch offensichtlich ist es der Schule gar nicht bewusst, dass sie mit der Bewertung auch ganz bestimmte Verhaltensweisen und Werte vermittelt.

Sobald man auf eine so simple Art und Weise eingeschätzt wird, beginnt man sich mit anderen zu vergleichen. Bin ich besser oder schlechter als der Durchschnitt? Habe ich etwas gut oder schlecht gemacht? Was muss ich tun, um besser bewertet zu werden?

Die Werte, die dadurch vermittelt werden sind Gehorsam und Konkurrenz.

Denn wenn man quatscht, fliegt man raus. Wenn man abschreibt, kriegt man eine schlechte Note. Jeder ist auf sich allein gestellt, weil man ja sonst den Einzelnen gar nicht bewerten kann.

Ein Bild, das längst der Vergangenheit angehört. Schließlich wird heutzutage sogar im beruflichen Umfeld viel mehr auf Offenheit, Flexibilität und Teamwork geachtet.

Doch auch wenn sich die moderne Welt weiterentwickelt hat, merkt man dennoch die Auswirkungen der rückständigen Schulbildung. Gerade jetzt sehen wir wieder, wie erwachsene Menschen verstockt, ängstlich oder gemein auf Unbekanntes, auf Menschliches reagieren.

Um diese Haltung zu ändern, muss sich die Schule ändern. Und im Grunde ist das gar nicht so schwer. Die einzige Aufgabe, die Schule heutzutage haben sollte, ist es Liebe, Freiheit und Neugier zu stärken. Der Rest kommt dann von alleine.

Denn Liebe bringt einen respektvollen Umgang mit Anderen.

Freiheit sorgt für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen und Möglichkeiten.

Und Neugier schafft einen eifrigen Wissensdurst dem Unbekannten gegenüber.

Das klingt jetzt vielleicht extrem, aber schließlich macht Schule zurzeit genau das Gegenteil. Und die Folgen sind spürbar.

Liebe, Freiheit und Neugier haben Kinder doch sowieso.

Dass die Schule es schafft, das innerhalb von ein paar Schuljahren zu zerstören, ist eine echte Katastrophe.

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Schlechter Schüler – Schlechte Schule

In der Schule wird die Leistung eines Schülers abgefragt. Es wird geprüft ob der Schüler gut ist oder nicht.

Ich möchte gerne eins klar stellen.

Ein Schüler darf schlecht sein. Eine Schule nicht.

Dass ein Schüler etwas nicht weiß, ist genau der Grund, wieso er zur Schule geht.
Es ist überhaupt der Grund für das ganze System.
Doch Schule bestraft ihn dafür mit schlechten Noten.

Das Verhältnis Lehrer – Schüler hat sich ins Absurde verdreht.

Ein Schüler geht zur Schule, um Fragen zu stellen, nicht um Antworten zu geben.
Doch das scheint niemand mehr zu wissen.

Das Gefälle zwischen dem ,wissenden‘ Lehrer und dem ,unwissenden‘ Schüler wird auf peinlichste Art missbraucht.
Das ist schlecht und muss geändert werden.

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Gleichheit – Gleichberechtigung

Die Grundidee von Schule war es Kinder aus unterschiedlichen Schichten auf einen Bildungsstand zu bringen.

Keine Schlechte Idee.

Leider nahm im Laufe der Zeit der bürokratische Anteil der Gleichberechtigung überhand.
So wurde aus dem Unterrichten ein stoisches Abfragen von Informationen, eine bedrückende Prüfung der persönlichen Wissensstärke.

Mit Schule 1.0 sollte die Gesellschaft dazu angehalten werden Menschen gleichgerecht zu behandeln.
Jetzt werden Schüler dafür bestraft unterschiedlich zu sein.

Das war nicht die Idee.

Einheitlicher Bildungsstand erfordert einheitliche Testergebnisse.
Darunter leidet die Individualität.

Das ist schlecht.

Eine Gleichheit in Möglichkeiten nicht in Persönlichkeit muss angestrebt werden.

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