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Ruhe

Mönche

Schon vor Jahren, als ich mich mit Zengärten beschäftigt habe, hatte ich das Gefühl, Mönche oder eine Gruppe von Mönchen modellieren zu müssen. Woher kommt sowas? Ich hatte mich nie wirklich mit buddhistischen Mönchen befasst. Egal, es schießt einem in den Kopf. Was willst du damit ausdrücken? Wird sich dann schon zeigen.

Immer mal wieder habe ich also Anläufe genommen, aber ich habe das Thema auch immer wieder schnell fallengelassen. Ich bin nie bis zu dem Punkt vorgedrungen, bei dem ich wirklich angefangen hätte, Material in die Hand zu nehmen. Alles spielte sich im Kopf ab.

Irgendwann dann die Idee, die Gärten wieder aufzugreifen, die ich für die Evolution-Ausstellung im Kunstwerk gemacht hatte. Dort hatte ich von Zengärten inspirierte Skulpturen ausgestellt. Die meditative Wirkung haben sie vor allem durch Katrins Farbkreise.

Derartige Gärten schienen sehr gut geeignet, um mit Mönchen bevölkert zu werden. War mir dann aber doch zu nah an Tabletop Geländespielen. Die Idee Miniaturen aus Greenstuff zu machen, war dann aber da.

Ausstellung Evolution mit Katrin Bongard, 2004   Greenstuff Mönche

Und für ein Ausstellungsprojekt in Miniaturgaragen entstand dann die erste Mönchsprozession. Sie trugen alle Perlen in den Händen. Warum? Weil sie etwas auf ihrer Prozession tragen sollten. Und Perlen waren zur Hand. Kurz danach war ich überrascht, als ich ein Foto von Mönchen sah, auf dem alle ein glänzendes kugelförmiges Gebilde trugen. Bettelschalen.

Menschen sitzen am Straßenrand und füllen die Schalen mit Almosen. Ein wunderbarer Energieaustausch.

Dann las ich in einem Manuskript, das wir im Sommer bei Red Bug Books herausbringen werden, über die Vorstellung in irischen Mythologien, dass man einem Wesen die Seele aus der Brust ziehen kann. Dort trägt der personifizierte Tod die Seele wie eine kleine Lichtkugel auf der Hand und bring sie in Sicherheit. In den Tod, das ewige Leben.

Einer der Mönche  Mönche in LAOS

Egal was man nun sehen will, meine Mönchswesen tragen Energie vor sich her. Oder das ganze Universum.

Ist es Zufall, dass ich jetzt die Energie habe, endlich das Thema Mönche umzusetzen. Jetzt wo ein Red Bug Homie durch Südostasien travelt und mit mir Mönchsfotos auf ein geheimes Pinterestboard pinnt? Wohl kaum.

 

Roots

Root Food Tortilla

Spanisches Essen in Umbrien in unserer alten Weinpresse, in der wir schon seit zig Jahren immer wieder so eine Art Urlaub machen.

Passt wunderbar. Ein heißer, kreativer Tag wird ruhig. Der Wein ist schon mal offen. Spielt einer Gitarre? Super.

RBH_SettinthetableII    RBH_Dog+Guitar

Jetzt für die Family and Friends ein gutes Essen kochen. Dazu Kartoffeln mit dem Trüffelhobel oder dem Messer in hauchdünne Scheiben schneiden. In reichlich Olivenöl eher frittieren als anbraten.  Das duftet. Während die Kartoffeln brutzeln, ist Zeit die Vorspeisen raus zu tragen, Oliven, umbrische Salami, was so da ist.

RBH_Jaws   RBH_Potatoes

Kartoffeln abtropfen lassen. Etwas salzen und lecker schon mal probieren. Nächste Lage, ab in die Pfanne. Schlückchen Wein trinken. Dann massenhaft Eier aufschlagen, wunderbare Farbe, schönes Bild. Isa macht Fotos.

RBH_Herbs+Eggs   RBH_Herbs

Wenn alle Kartoffeln durch sind, mit den Eiern, und gewürfelten, angedünsteten Tomaten, Kräutern und Gewürzen verrühren. Portionsweise in die geölte Pfanne und zu Tortillas backen.

RBH_TomatoesI   RBH_Yay!

Nach ein Paar Minuten mit dem Pfannendeckel oder einem großen Teller umdrehen. Klappt schon. Wenn es sehr viele sind, kann man die Tortillas im warmen Backofen warmhalten, schmecken aber auch wunderbar lauwarm.

Mangiare.

 

 

Radio

london

der bug ist in london!

das wetter ist perfekt; kühl aber sonnig, die osterglocken blühen und langsam aber sicher, hab ich das mit den straßenseiten raus..!

 She & Him – London

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