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Rausch

Schreibmusik – I need the beat

Es ist immer ein wenig schwer zu erklären und manchmal auch etwas … peinlich. Schreibmusik hat für mich eine besondere Qualität und ist nicht immer das, was ich als Künstlerin schätze oder sonst ganz pur hören würde. Schreibmusik muss den Schreibflow in Gang bringen und darf sonst gerne auch mal belanglos sein. Schöner ist es natürlich, wenn sie mehr kann als das.

Gute Freunde

Meine beste Freundin wohnt schon lange in Frankreich. Ihr Mann hat den Musikclub Le Poste à Galène in Marseille und ausgefallene Musik durchflutet ihr Leben. Daneben hat sie eine Schwäche für populäre Musik und die Mixtapes, die sie mir macht, sind gerade mein Rauschmittel beim Schreiben. Danke! Für euch habe ich heute drei Songs herausgesucht, die beste Hintergrund-Schreib-Qualität haben und die man – ohne rot zu werden –  auch unabhängig vom Schreiben hören kann.

Sprache

Songs mit Sprache sind vollkommen okay, aber bitte keine Texte, deren Message so flach ist, dass ich aus meinem Schreibflow auftauche. Das deutsch-englische Trio Kafka Tamura (und ist Kafka nicht schon allein eine gute Affirmation …) hat genau die richtige Mischung.

Stimme

Singer-Songwriter-Stimmen smoothen mich in die Stimmen meiner Protagonisten: gefühlsvoll, weich, aber nicht weichgespült.  Drew Holocomb & The Neighbors bringen mich mit diesem Song zu Noah, Ruben, Rocco, Kolja, Luca und all meinen anderen gefühlvollen, männlichen Helden.

Charakter

Meine weiblichen Charaktere müssen stark und unabhängig sein, ein Gespür für Kunst haben oder selber Künstler sein und viel Musik hören. Ich liebe es, wenn sie einen starken Drang nach Unabhängigkeit haben, selbstbewusst sind oder auf dem Weg, es zu werden. Das alles höre ich, wenn Madi Diaz singt. Besonders gefällt mir diese Live Aufnahme aus dem Studio.

Ich merke gerade, dass ich noch endlos fortfahren könnte, euch Schreibsongs zu empfehlen! Und mir selber mal die Frage stellen könnte, welche Songs zu welchem Buch? Also … ihr hört von mir ;)

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Rausch

Musikrausch

Es gibt Alben, die lassen einen instinktiv mit Tränen in den Augenwinkeln  nach der Haarbürste greifen. Licht aus, Spot an. Hirn aus, Herz an.

Und wenn man dann nach 40 Minuten, tränenverschmiert mit nur noch einer Socke an ausgestreckt auf dem Fußboden liegt, schleicht sich ein fettes Grinsen übers Gesicht. Dann kann man sich mit der ausrangierten Mikrofon Haarbürste die Haare kämmen und wieder vernünftig werden.

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Sia – 1000 Forms of Fear – Sam Smith- In The Lonely Hour – Marina & the Diamonds – The Family Jewels

Welche Alben lassen DICH tanzen, egal wer zuguckt? :D